22.03.22 | Kultur Alleskönner Wald - Auch im Klimawandel?
Vortrag zur Sonderausstellung "Alleskönner Wald"
Der Wald im Klimawandel ist das Thema des Vortrags am 29. März im LWL-Musuem.
Foto: Lutz Fähser
Wälder sind Grundlage für ein gutes Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen. Seit 300 Millionen Jahren passen sich Wälder an die herrschenden Lebensbedingungen an, auch während der veränderten Bedingungen durch den Klimawandel. Doch der Mensch gefährde diesen Prozess. Deswegen müsse er lernen, die Ökosysteme der Wälder mehr zu verstehen, um sie nicht zu verlieren, so Fähser. Wie dies geschehen kann, erklärt er in seinem Vortrag.
Der diplomierte Forstwirt wurde 1994 durch das Konzept der "Naturnahen Waldnutzung" über die Grenzen Lübecks bekannt. Dieses Konzept der Waldbewirtschaftung strebt an, in Wirtschaftswäldern möglichst viele natürliche Prozesse zu erhalten. Die Leistungs- und Wirtschaftsziele für den Wald sind dabei so gesetzt, dass sie das Ökosystem nicht überfordern. Es wird nur minimal in die Entwicklung des Waldes eingegriffen. Das "Lübecker-Konzept" erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und hat in ganz Deutschland viele Nachahmer gefunden.
Dr. Lutz Fähser machte sein forstliches Staatsexamen in Hessen. 1977 promovierte er an der Universität Freiburg. Von 1986 bis 2010 war er Leiter des Stadtforstamtes der Hansestadt Lübeck.
Eintritt: frei.
Vorverkauf: kostenfreie Tickets müssen über TicketPay gebucht werden: http://www.tickets.lwl.org
Ort: Foyer des LWL-Museums für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster
Parken: Kostenpflichtige Parkplätze (4 Euro) vorhanden. Kostenlose Parkplätze stehen in der Nähe, z.B. am Mühlenhof-Freilichtmuseum, zur Verfügung.
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
LWL-Museum für Naturkunde
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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