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03.03.22 | Kultur Letzte Chance auf "Hidden Costs"

Freier Eintritt am Samstag auf der Zeche Zollern

Die Ausstellung "Hidden Costs. Ewigkeitslasten" ist am Wochenende zum letzten Mal auf der Zeche Zollern zu sehen.<br>Foto: LWL/Gehrmann

Die Ausstellung "Hidden Costs. Ewigkeitslasten" ist am Wochenende zum letzten Mal auf der Zeche Zollern zu sehen.
Foto: LWL/Gehrmann
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Dortmund (lwl). Zum letzten Mal bietet sich am Wochenende die Möglichkeit, auf der Zeche Zollern in Dortmund die die Sonderausstellung "Hidden Costs. Ewigkeitslasten" im Keller der Maschinenhalle zu besuchen. Die Luftaufnahmen des US-amerikanischen Künstlers J Henry Fair zeigen eindrucksvoll die versteckten Kosten der industriellen Produktion und Rohstoffausbeutung auf die Umwelt. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert die Bilder im Keller der Maschinenhalle und auf dem Zechenplatz.

Samstag (5.3.) und Sonntag (6.3.) findet jeweils um 15 Uhr anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentags am 8. März eine Führung zu Frauenarbeitsplätzen auf Zechen statt. Unter dem Titel "Kein leichtes Los" lernen Interessierte, dass der Arbeitsalltag in einem Bergwerk keineswegs nur von Männern bestritten wurde. Vor allem im Ersten und Zweiten Weltkrieg arbeiteten Frauen über Tage, beispielsweise in der Kohlenwäsche oder am Leseband. Außerdem waren sie häufig in der Verwaltung und als Küchenhilfe tätig. Eine Übersicht über weitere öffentliche Führungen an beiden Tagen gibt es im Internet unter https://www.zeche-zollern.lwl.org.

Am ersten Öffnungstag (Samstag, 5.3.) der neuen Ausstellung "Erich Grisar - Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa. 1928 - 1932" (s. gesonderte Pressemeldung vom2.3.) ist der Eintritt ins Industriemuseum frei.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127

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