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22.02.22 | Kultur Zeche Eimerweise

Führung zu Kleinbergwerken im Ruhrgebiet auf Zeche Nachtigall

Nachbau der Kleinzeche "Ingeborg" auf dem Gelände der Zeche Nachtigall.<br>Foto: LWL/Hudemann

Nachbau der Kleinzeche "Ingeborg" auf dem Gelände der Zeche Nachtigall.
Foto: LWL/Hudemann
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Witten (lwl). Eimerweise wurde Kohle in Notzeiten auf den Kleinzeichen gefördert. Zwischen 1945 und 1976 entstanden mehr als 1000 dieser Zechen im Ruhrgebiet, die im Volksmund auch als "Liliput-Zechen", "Familienpütts" oder "Kohlenzwerge" bekannt sind. Warum es in der Zeit so viele Kleinzechen im südlichen Ruhrgebiet gab, erfahren Interessierte bei der Themenführung "Zeche Eimerweise", zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (27.2.) um 14.30 Uhr in sein Wittener Industriemuseum Zeche Nachtigall einlädt.

Der originalgetreue Nachbau der "Zeche Ingeborg II" auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums veranschaulicht eine fast vergessene Bergbauphase. Die Rekonstruktion mit dem dreibeinigen Holzfördergerüst sowie einem Betriebsgebäude mit Büro und Materiallager zeigt typische Arbeitsabläufe. Die Themenführung gibt Aufschluss über den Kleinbergbau im Ruhrgebiet und fragt nach der Fördermenge, der Anzahl der Bergleute und den verwendeten Werkzeugen.

Die Themenführung "Zeche Eimerweise" ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 4 Euro, Kinder und Jugendliche frei). Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kerstin Hergarten, Zeche Nachtigall, Tel. 02302 93664-23

presse@lwl.org

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