15.02.22 | Psychiatrie LWL-Klinik Dortmund
Fotos über Jüdisches Leben sind in der Kirche der Klinik zu sehen
Die Klinik-Seelsorger:innen Susanne Kuhles, Anke Thimm und Markus Simon laden zur Fotoausstellung in die Auferstehungskirche ein.
Foto: LWL/Herstell
Der Wettbewerb war von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, dem Zentralrat der Juden in Deutschland und der Initiative kulturelle Integration bundesweit ausgelobt worden.
Klinik-Pfarrerin und -Seelsorgerin Anke Thimm: "Die Ausstellung begeistert durch ihre Vielfältigkeit. Die Bilder zeigen und zeugen von einer Normalität jüdischen Lebens, wie sie gottseidank wieder in Deutschland möglich ist. Dabei mahnen sie, sich jeglichem Antisemitismus, der leider auch wieder aufkeimt, entgegenzustellen. Jüdisches Leben in Deutschland ist normal und gehört zu uns. Die Bilder laden ein, näher hinzuschauen, dazuzulernen und sich mitnehmen zu lassen."
So werden auch die jeweiligen Sonntagsgottesdienste am 27. Februar und 6. März durch die Ausstellung geprägt. Die Bildthemen einiger der großformatigen Fotos werden in den jeweiligen Predigten der Klinikseelsorger Susanne Kuhles und Markus Simon eine zentrale Bedeutung haben. So wollen sie eine Brücke schlagen zwischen dem Thema der Ausstellung und der christlichen Botschaft für unsere Zeit. Die Gottesdienste beginnen jeweils um 10 Uhr. Im Anschluss bleibt die Kirche noch bis 12 Uhr für den Besuch geöffnet.
Ausstellung 23. Februar 2022 - 10. März 2022
LWL-Klinik Dortmund, Auferstehungskirche
Marsbruchstraße 179
(Eingang zur Kirche baustellenbedingt über die Allerstraße)
Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr. 14 - 16 Uhr; Do. 10 - 12 Uhr, So. 11 - 12 Uhr
Eintritt frei
"Evgeniya And Other Kosher Berliners". Foto: Sonia Alcaina Gallardo & Evgeniya Kartashova
"Einkauf in der Nachbarschaft", Foto: Yahya Yahyayev
Pressekontakt
Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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