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14.02.22 | Kultur Kuratorenführung zum Abschluss der Ausstellung

"Vom Schuften und Chillen" in der Ziegelei Lage

Blick in die Ausstellung "Vom Schuften und Chillen" mit dem Gemälde "Die Krupp&#039;schen Teufel" von Henrich Kley (1912/13). Es zeigt eine bizarre Szene von der Arbeit in der Gussstahlfabrik von Krupp in Essen.<br>Foto: LWL/Gehrmann

Blick in die Ausstellung "Vom Schuften und Chillen" mit dem Gemälde "Die Krupp'schen Teufel" von Henrich Kley (1912/13). Es zeigt eine bizarre Szene von der Arbeit in der Gussstahlfabrik von Krupp in Essen.
Foto: LWL/Gehrmann
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Lage (lwl). Am Sonntag (20.2.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur Finissage der Sonderausstellung "Vom Schuften und Chillen - warum wir arbeiten" in sein Industriemuseum Ziegelei Lage ein. Um 14 Uhr findet aus diesem Anlass eine Kuratorenführung mit LWL-Museumsleiter Willi Kulke statt. Nach dem Abbau in Lage wandert die Ausstellung ins LWL-Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum, wo sie ab 7. April gezeigt wird.

Die Schau war seit Juni 2020 im LWL-Ziegeleimuseum zu sehen. Die Ausstellung schlägt einen Bogen von den Veränderungen der Arbeit im Industriezeitalter über den Kampf der Gewerkschaften für den 8-Stunden-Tag bis zu modernen Formen der Arbeit im Zeitalter von "Industrie 4.0". Ein Futuromat zeigt den Besuchern, welche Arbeitsplätze verschwinden und welche bleiben werden.

Die nächste Sonderausstellung in Lage beschäftigt sich ab 22. Mai mit den Beziehungen zwischen Mensch und Tier. Unter dem Titel "Boten, Helfer und Gefährten" geht es am Beispiel von Pferden, Tauben, Schweinen und Bienen um die Frage, wie sich deren Verhältnis im Industriezeitalter verändert hat.

Für die Teilnahme an der Kuratorenführung ist keine Anmeldung erforderlich. Zu entrichten ist nur der normale Museumseintritt. Für den Museumsbesuch gilt die 2G-Regel.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Lara Ullrich, LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, Tel. 0151 40635050

presse@lwl.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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