11.02.22 | Psychiatrie Hilfe zuhause für magersüchtige junge Mädchen
LWL-Universitätsklinik Hamm untersucht mit Hometreatment-Studie "HoT" die Wirkung von Therapie "zu Hause" für Patientinnen mit einer Magersucht
Eine Behandlung zuhause bietet die LWL-Universitätsklinik Hamm und informiert über die Hometreatment-Studie "HoT" für Patientinnen mit einer Magersucht.
Bild: LWL
Behandlung zu Hause kann tolle Erfolge erzielen
Die kinder- und jugendpsychiatrische LWL-Universitätsklinik Hamm, die zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gehört, behandelt magersüchtige Jugendliche schon seit vielen Jahren, sowohl ambulant als auch stationär. Auch die angegliederten sechs Tageskliniken bieten eine wohnortnahe Behandlung an. Eine erste Studie am Uniklinikum in Aachen hat gezeigt, dass aber auch eine Behandlung zu Hause, bei der die Therapeut:innen, Ärzt:innen und andere Mitglieder des stationären Teams, zu den Familien kommen, tolle Erfolge erzielen kann. So können die Patient:innen lernen, das Gelernte direkt im eigenen Umfeld umzusetzen. Mit ihrer Familie, ihren Freunden und auf ihrer Schule. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist intensiver, weshalb viele Eltern sich sicherer fühlen, wenn sie ihr Kind betreuen. "Um zu kontrollieren, ob diese Art der Behandlung auch in Hamm erfolgreich sein kann, bieten wir das Hometreatment - die Behandlung zuhause - unter Studienbedingungen nun auch in unserer Klinik an", sagt Prof. Dr. Tanja Legenbauer, die diese Forschungsstudie an der Hammer Fachklinik leitet. Weitere Informationen zum Ablauf der Forschungsstudie sowie Anmeldungen: Dr. Laura Mokros und Maren Terwege, E-Mail: KJP-Hometreatment-Hamm@lwl.org , Tel. 02381 893 8252, https://www.lwl-uk-hamm.de.
COVID-19: Schutzmaßnahmen in der Forschungsabteilung
Ihre Gesundheit ist uns wichtig! Deshalb achten wir bei der Durchführung aller Forschungsstudien sorgfältig auf die Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen. Neben regel-mäßigem Lüften und dem Einhalten der AHA-Regeln nutzen wir ein zentrales Besucher-Screening, bei dem wir mit den Besucherinnen der Klinik eine kurze Checkliste durchgehen und die Temperatur messen, um eine mögliche Infektion ausschließen zu können. So kann eine ho-he Sicherheit gewährleistet werden.
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Grafik: LWL
Pressekontakt
Klaudia Suilmann, LWL-Universitätsklinik Hamm, Telefon: 02381 893-5018, klaudia.suilmann@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
LWL-Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche Hamm
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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