01.02.22 | Kultur Führungen, Zeitzeugengespräch, Montanium
Viel los auf der Zeche Zollern
Speziell an Familien richtet sich die Museumsführung am Sonntag um 12.45 Uhr.
Foto: LWL / Gehrmann
Samstag (5.2.) beginnt um 15 Uhr die Themenführung "Zollern literarisch". Bei einem Rundgang über das Zechengelände wird an ausgewählten Stationen aus thematisch passenden Texten vorgelesen, dazu zählen Arbeitergedichte ebenso wie Betriebsverordnungen und Zeitzeugenberichte. Den Teilnehmer:innen bieten sich auf diese Weise neue Blickwinkel auf die Zeche und ihre Vergangenheit.
Am Sonntag (6.2.) findet um 15 Uhr ein Zeitzeugengespräch statt, das aufgrund der aktuellen Corona-Situation als Führung konzipiert ist. Der ehemalige Ausbau- und Ankeringenieur Wolfgang Büse erzählt über den Streckenausbau unter Tage und versorgt seine Gäste mit Hintergrundinformationen über die Arbeit in einem Bergwerk. Die Teilnehmerzahl ist auf neun Personen begrenzt, es ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.
Außerdem finden das ganze Wochenende wieder öffentliche Führungen statt. Unter dem Titel "Schloss der Arbeit" lernen Besucher:innen am Sonntag (6.2.) um 11 Uhr und 12.45 Uhr mehr über die Geschichte und den Arbeitsalltag auf der Zeche Zollern. Die zweite Führung richtet sich speziell an Familien. Um 14.30 Uhr startet zusätzlich eine Führung durch die Maschinenhalle. Das Erlebnisbergwerk "Montanium" öffnet jeweils um 13 Uhr und 16.30 Uhr seine Pforten. Für den Besuch im Montanium fällt für Erwachsene ein Führungsentgeld von 2 Euro an.
Alle Führungen mit Ausnahme des Montaniums sind kostenlos, bezahlt werden muss nur der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 5 Euro, Kinder frei).
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
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