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27.01.22 | Psychiatrie Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus

LWL-Klinik Dortmund: Kranzniederlegung zusammen mit dem BVB

Klinikpfarrerin Anke Thimm, Pflegedirektorin Yvonne Auclair, Ärztlicher Direktor Prof. Hans-Jörg Assion, Kaufmännischer Direktor Prof. Jens Bothe, BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball, Daniel Lörcher (Leiter Corporate Responsibility/BVB), Sarah Hartwich (Leiterin Borusseum)<br>Foto: LWL/Herstell

Klinikpfarrerin Anke Thimm, Pflegedirektorin Yvonne Auclair, Ärztlicher Direktor Prof. Hans-Jörg Assion, Kaufmännischer Direktor Prof. Jens Bothe, BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball, Daniel Lörcher (Leiter Corporate Responsibility/BVB), Sarah Hartwich (Leiterin Borusseum)
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Dortmund (lwl). Der Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus in der Klinik Dortmund des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben sich in diesem Jahr Vertreter von Borussia Dortmund angeschlossen. Anlass ist der Holocaust-Gedenktag am Donnerstag (27.1.). Die Delegation des BVB um seinen Präsidenten Dr. Reinhard Rauball legte einen Kranz am "Mahnmal gegen das Vergessen der nationalsozialistischen Verbrechen an psychisch Kranken und Behinderten" auf dem Klinikgelände nieder. Ebenso die Betriebsleitung der LWL-Klinik Dortmund. Zum Glockengeläut der LWL-Auferstehungskirche hielten alle Anwesenden schweigend inne. Klinikpfarrerin und -seelsorgerin Anke Thimm sprach ein Gebet; Auszubildende der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Dortmund haben an die nationalsozialistischen Verbrechen erinnert und Texte sowie selbst verfasste Gedichte vorgetragen.

Der LWL-Klinik und dem BVB, der sich mit vielen Projekten für eine lebendige Erinnerungskultur engagiert, war es ein wichtiges Anliegen, an das dunkelste Kapitel der deutschen (Psychiatrie-)Geschichte zu erinnern. Auch in der Dortmunder Psychiatrie waren in der NS-Zeit Menschen getötet und ebenso von dort aus in Tötungslager gebracht worden. "Viel zu wenig Menschen traten der unmenschlichen Gesinnung entgegen", so Pfarrerin Anke Thimm.

Die Kränze von BVB und LWL-Klinik zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.<br>Foto: LWL/Herstell

Die Kränze von BVB und LWL-Klinik zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.
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Gedenken am Mahnmal: Die Auszubildenden der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Dortmund haben die Veranstaltung gestaltet.<br>Foto: LWL/Herstell

Gedenken am Mahnmal: Die Auszubildenden der LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Dortmund haben die Veranstaltung gestaltet.
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Pressekontakt

Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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