17.12.21 | Psychiatrie Nachhaltig und originell Geschenke verpacken
Tipps aus der LWL-Tagesstätte Dortmund-Brackel
Kreativtherapeutin Carmen Obermeier nimmt mit dem Buch, das verschenkt werden soll, Maß.
Foto: LWL
Tipp 1: Das Buch im Hemd
Jedes Jahr nach der Bescherung türmen sich die Papierberge, die man zumeist schnell im Altpapier entsorgt. Nachhaltig und dazu sehr originell kann man Bücher und Co. auch mit alten Hemden und Blusen umhüllen. Alles was man dazu benötigt ist, ein aussortiertes Hemd, ein Maßband, eine Schere, Garn und eine Nähmaschine.
Auf die gebügelte Hemdvorderseite mittig das Buch legen, das verpackt werden soll. Ein Maßband als Nahtzugabe ("Nähpuffer") am Rand des Buches anlegen und mit einem Stift nachzeichnen. Danach an den gezeichneten Linien entlang den Stoff ausschneiden.
Die beiden Stofflagen auf links drehen und einmal komplett rundherum an den Rändern, mit der vorher durch das Maßband festgelegten Nahtzugabe, vernähen.
Die Knopfleiste aufmachen und den Stoff wieder auf rechts ziehen. Jetzt können Bücher und andere Geschenke hineingesteckt werden. Nach dem Fest kann die Verpackung auch zum Kopfkissen umfunktioniert werden, so Obermeier.
Tipp 2: Die CD in der Tapete
Auch Tapetenreste können für Verpackungen noch gute Dienste leisten. "Dazu benötigt man einen Locher, eine Schere, eine etwas größere Nähnadel und einen Bindfaden", sagt Carmen Obermeier.
In der LWL-Tagesstätte Brackel zeigt Carmen Obermeier täglich Mitmenschen, wie schön es ist, kreativ zu sein. Die Tagesstätte ist eine Einrichtung des LWL-Wohnverbundes Dortmund und bietet seit 20 Jahren psychisch kranken Menschen Hilfestellungen, um ein weitgehend selbstständiges Leben zu führen.
Und so liegt das Geschenk später unterm Weihnachtsbaum.
Foto: LWL
Auch Tapetenreste mit schönen Motiven können als Geschenkverpackungen dienen.
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Pressekontakt
Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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