25.11.21 | Kultur Wozu Rassismus?
Vortrag von Aladin El-Mafaalani im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Der Autor Aladin El-Mafaalani ist am 7. Dezember zu Gast in der Henrichshütts.
Foto: Mirza Odabasi
Zum Autor
Aladin El-Mafaalani, 1978 im Ruhrgebiet geboren, ist Professor für Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft am Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien an der Universität Osnabrück. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Pädagogik und Arbeitswissenschaft und wurde dort in Soziologie promoviert. Nach dem Studium war er Lehrer am Berufskolleg Ahlen, dann Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster und später Abteilungsleiter im NRW-Integrationsministerium. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2020 den Preis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie.
Gesellschaftliche Vielfalt und Museum
Das LWL-Industriemuseum Henrichshütte setzt sich im Rahmen eines Öffnungsprozesses für mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe ein. Dazu gehört auch, sich mit diskriminierenden und rassistischen Strukturen - in der Gesellschaft und in der eigenen Institution - zu beschäftigen. Angestoßen wurde der Prozess im Jahr 2019 im Rahmen des Programms "360° - Kulturen der neuen Stadtgesellschaft" der Kulturstiftung des Bundes.
Hinweis: Für die Veranstaltung gelten die Regeln der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Zusätzlich muss vor dem Einlass ein Nachweis uÌ¿ber Genesung oder Impfung vorgelegt werden (2G-Regel). Die tagesaktuellen Bestimmungen entnehmen Besucher:innen den Informationen auf der Webseite: henrichshuette-hattingen.lwl.org.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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