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24.11.21 | Kultur Führung durch die Glashütte Gernheim für hörende und gehörlose Menschen

Ehemaliges Wohnhaus der Fabrikantenfamilie Schrader, heute Ausstellungsgebäude und Baudenkmal.<br>Foto: LWL / Forche

Ehemaliges Wohnhaus der Fabrikantenfamilie Schrader, heute Ausstellungsgebäude und Baudenkmal.
Foto: LWL / Forche
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Petershagen (lwl). Am Samstag (04.12.) um 15 Uhr bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine inklusive Führung für hörende und gehörlose Menschen durch die Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) an. Der Rundgang im LWL-Industriemuseum wird von zwei Gebärden-Dolmetscherinnen begleitet. Es ist nur der Eintrittspreis zu entrichten (Erwachsene 3 Euro, Kinder und Jugendliche frei).

Die Glashütte Gernheim war von ihrer Gründung 1812 bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts eine der bedeutendsten Glasfabriken Nordwestdeutschlands und exportierte ihre Waren in alle Welt. Auch in Amerika und Asien war Glas aus Gernheim zu finden. In der Führung erfahren die Besucher, wie Glas hergestellt wird und wie die Arbeiterfamilien in der Glashütte Gernheim lebten. Das Museum stellt dabei die einzelnen Arbeitsprozesse vom Rohstoff über das fertige Glasprodukt bis hin zum Versand am historischen Ort der Glasproduktion vor.
Da aufgrund des Ofentausches aktuell keine Schauproduktion stattfindet, gibt es einen zusätzlichen Führungsteil durch die Sonderausstellung im Herrenhaus des Museums. Die Maskenpflicht ist für die Dauer der Führung aufgehoben. Es gilt die 2G-Regel.

Anmeldung unter: glashuette-gernheim-anmeldung@lwl.org oder telefonisch 05707 9311-13.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Livia Forche, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Tel. 05707 9311-22

presse@lwl.org

LWL-Museum Glashütte Gernheim

Gernheim 12 32469 Petershagen-Ovenstädt Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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