22.11.21 | Psychiatrie LWL-Akademie spürt Auswirkungen der Corona-Krise
Keiner will mehr in die Pflege
Pflegedirektorin Yvonne Auclair kämpft für das Image von Pflegeberufen.
Foto: LWL
Da es bisher stets sehr viele Bewerberinnen und Bewerber gab, startet die LWL-Akademie seit Jahren zwei Mal jährlich mit neuen Auszubildenden - im August und zusätzlich im Februar. Das auch, um dem Pflegenotstand etwas entgegenzusetzen.
Die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann / zur Pflegefachfrau, die nach der Reformierung des Pflegeberufegesetzes eingeführt wurde, vereint die früheren isolierten Ausbildungen zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in, zum/zur Altenpfleger/in und zum/zur Kinderkrankenpfleger/in. Auch die Gehälter seinen inzwischen absolut konkurrenzfähig, so Auclair. "Und eine Ausbildungsvergütung von über 1.000€ monatlich schon im ersten Jahr kann sich meiner Meinung nach auch sehen lassen."
Pressekontakt
Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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