02.11.21 | Psychiatrie LWL-Wohnverbund Hemer sucht Gastfamilien
Menschen mit Behinderung brauchen ein stabiles und unterstützendes Zuhause
Der LWL-Wohnverbund Hemer bringt seit 2008 erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung, mit einer psychischen Beeinträchtigung oder einer überstandenen Suchterkrankung mit Familien zusammen, die sie aufnehmen möchten, und betreut die Familien dann auch weiterhin.
Als Gastfamilie kommt grundsätzlich jede Familie in Frage, die dies möchte und es sich auch zutraut. Auch Rentner und Rentnerinnen gehören bereits zu den "Gasteltern" des Wohnverbundes.
Die zu Betreuenden bekommen in der Regel Grundsicherung oder gehen einer Arbeit nach, die Familien bekommen monatlich 611 € Aufwandsentschädigung (steuerfrei). Es gibt auch Urlaubs- und Vertretungsregelungen für die betreuenden Personen.
"Wir schauen natürlich, wer zusammenpasst", sagt Sandra Serk, die beim LWL-Wohnverbund Hemer zuständig ist für das "Wohnen in Gastfamilien". "Nach mehreren Kennenlern-Gesprächen gibt es auch ein Probewohnen. Wir helfen bei der Einrichtung eines Zimmers und dann generell bei der Betreuung. Wir halten Kontakt und sind natürlich da, wenn es Probleme und Fragen geben sollte."
Der Wohnverbund würde gerne weitere Familien gewinnen, denn viele seiner Klienten wünschen sich eine Gastfamilie. Der Bedarf ist groß.
Sandra Serk: "Menschen mit einer Behinderung / Einschränkung brauchen in vielen Fällen nur jemanden, der an sie glaubt, um über sich hinaus zu wachsen. Jemand, der sie als Familienmitglied miteinbezieht und im Alltag unterstützt."
Infos: http://www.hans-prinzhorn-klinik.de/krankenhaus-wohnverbund/wohnverbund/familienpflege
Kontakt:
Sandra Serk
E-Mail: sandra.serk@lwl.org
Mobil: 0151/40636651
Pressekontakt
Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
LWL-Wohnverbund Hemer an der Hans-Prinzhorn-Klinik
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Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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