27.10.21 | Kultur Astronomischer Vortrag im LWL-Museum
Endlich gestartet? Das James-Webb-Teleskop
Das James-Webb-Teleskop startet voraussichtlich am 18. Dezember ins All, um die Entstehung des Universums zu enträtseln.
Grafik: NASA
Die Ariane-5-Rakete startet im Dezember dieses Jahrs vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana. An Bord wird das größte, leistungsstärkste Weltraumteleskop sein, das je gebaut wurde. Das "James Webb Space Telescope", abgekürzt "Webb". Bereits nach vielen Jahren Verzögerung hätte das Weltraumteleskop ursprünglich am 31. Oktober 2021 ins All starten sollen. Doch der Start musste noch einmal verschoben werden. Webb ist so komplex, dass gleich drei Weltraumorganisationen an seiner Entwicklung mitwirken: die US-amerikanische NASA, die ESA und die kanadische CSA. Das Teleskop soll auf der sonnenabgewandten Seite der Erde in rund 1,5 Millionen Kilometern Entfernung die Entstehung der ersten Sterne und Galaxien im frühen Universum enträtseln. Damit Webb schwach sichtbare Objekte ganz detailliert sehen kann, verfügt es über den größten Spiegel, der je ins All befördert wurde. Damit kann Webb Infrarotlicht der entferntesten Himmelsobjekte wahrnehmen.
Dr. Björn Voss ist Leiter des Planetariums im LWL-Museum für Naturkunde in Münster. Nachdem er 2015 zum Präsident der Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien e.V. (GDP) ernannt wurde, vertritt er seit 2019 als Vorstandsmitglied der International Planetarium Society (IPS) auch die europäischen Planetarien. 2006 hat er an der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel in Astrophysik promoviert. Er war bereits an den Planetarien Kiel und Hamburg tätig.
Coronahinweis: Für diese Veranstaltung gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) mit Nachweis. Alle Veranstaltungen finden unter der Beachtung der zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Coronaschutzverordnung statt. Das LWL-Museum weist darauf hin, dass eine kurzfristige Absage der Veranstaltung aufgrund eines veränderten Infektionsgeschehens möglich ist.
Eintritt: 7 Euro Erwachsene (4 Euro ermäßigt)
Vorverkauf: Begrenztes Platzangebot, Ticket sind über das Online-Buchungssystem erhältlich: https://shop.ticketpay.de/organizer/E2LIXM7E/calendar
Ort: LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161
Parken: Kostenpflichtige Parkplätze (4 Euro) vorhanden. Kostenlose Parkplätze stehen in der Nähe, z.B. am Mühlenhof-Freilichtmuseum, zur Verfügung.
Dr. Björn Voss, Leiter des LWL-Planetariums, spricht über das James-Webb-Teleskop.
Foto: LWL/Oblonczyk
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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