27.10.21 | Psychiatrie Angehörige von psychisch erkrankten Menschen treffen sich nach Corona-Pause
Informationsreihe mit zwei Gruppen startet am 2. und 3. November
Die LWL-Klinik ermöglicht mit ihrer Informationsreihe seit vielen Jahren einen Austausch zwischen betroffenen Angehörigen und Expertinnen und Experten der Klinik. In den Gesprächen erfahren sie nicht nur Entlastung, sondern erlangen zudem ein besseres Verständnis für die psychische Erkrankung eines Elternteils, eines Kindes oder des Lebenspartners. An fünf Themenabenden erhalten die Teilnehmenden grundlegende Informationen über psychische Erkrankungen, außerdem über Symptome, Ursachen, Entwicklungen, Verlauf und Umgang mit Belastungen und Krisen. Auch Fragen zum Umgang mit Medikamenten und zu Behandlungsmöglichkeiten werden von einem Facharzt oder einer Fachärztin beantwortet.
Ganz wichtig ist der Erfahrungsaustausch untereinander. Neben den Angehörigen und dem Fachpersonal der Klinik sind auch Genesungsbegleiter dabei. Sie sind Experten in eigener Sache und reden als Betroffene jeweils zu Depressionen sowie zu Psychosen und Schizophrenien.
Die erste Gruppe der Informationsreihe trifft sich erstmals am 2. November 2021 (Dienstag) und richtet sich ausschließlich an Angehörige von psychisch erkrankten Menschen, die unter affektiven Störungen wie einer Depression oder bipolaren Erkrankung leiden. Durch die Gruppe führen die Diplom-Sozialarbeiterinnen Loredana Gomez-Rhein und Linda Ueckeroth, Pfarrerin Ulrike Nowoczin sowie Genesungsbegleiterin Hildegard Kofoth. Die zweite Gruppe mit den Psychiatrie-Pflegefachkräften Brigitte Ilhan und Dirk Ahmann und Genesungsbegleiter Guido Elfers legt ihren Schwerpunkt auf den psychotischen/schizophrenen Erkrankungen und trifft sich ab dem 3. November (Mittwoch). Interessierte Angehörige sind zu den fünf Themenabenden im Zeitraum vom 2.11. bis 30.11.2021 (1. Gruppe) und vom 3.11. bis 1.12.2021 (2. Gruppe), jeweils von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr, im Konferenzraum der LWL-Klinik Herten (Im Schloßpark 20) eingeladen.
Gemäß der aktuell geltenden Leitlinien durch die NRW-Landesregierung dürfen Gruppensitzungen unter den Auflagen stattfinden, dass Hygienemaßnahmen einschließlich Desinfektion und der Mindestabstand von eineinhalb Metern zwischen Personen eingehalten sowie die Räumlichkeiten gut gelüftet werden. "Wir halten die hohen Hygienestandards in unserer Klinik aufrecht, um Patient:innen, Mitarbeiter:innen und Besucher:innen weiterhin zu schützen", so der Ärztliche Direktor Dr. Luc Turmes. "Unter diesen Voraussetzungen ist daher nach wie vor nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich."
Wichtig: Eine Anmeldung ist dringend erforderlich unter der Telefonnummer 02366 802-5420. Ansprechpartnerinnen sind Loredana Gomez-Rhein und Linda Ueckeroth. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig davon, ob sich ein Familienmitglied in stationärer, teilstationärer oder ambulanter Behandlung befindet.
Pressekontakt
Rosa Sommer, LWL-Universitätsklinikum Bochum, Telefon: 0151 40635802, rosa.sommer@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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