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27.10.21 | Kultur Drei Rohstoffe aus einem Berg

Geologieführung und Schmiedevorführung auf Zeche Nachtigall

Bei der Führung erkunden Besucher Bodenschätze wie Kohle, Schieferton und Sandstein.<br>Foto: LWL / Linke

Bei der Führung erkunden Besucher Bodenschätze wie Kohle, Schieferton und Sandstein.
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Witten (lwl). Rund 250 Jahre lang wurden aus dem Hettberg viele Bodenschätze gewonnen. Zu ihnen zählen neben Steinkohle auch Schieferton und Sandstein. Am Sonntag (31.10.) um 14.30 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Besucher:innen der Zeche Nachtigall ein, die besonderen geologischen Aufschlüsse bei der Themenführung "Alles aus einem Berg" zu bestaunen.

Den Spuren der Erdgeschichte folgend, erkundet die Gruppe den Steinbruch sowie den Stollen des Besucherbergwerks Nachtigall. Am authentischen Ort veranschaulicht die Führung die Entstehung der Bodenschätze und ihre spätere Verwendung. Mit einer Lupe untersuchen die Teilnehmenden verschiedene Fundstücke und lernen dabei Wissenswertes über die Sedimentgesteine. So erfahren sie, dass Kohle vor rund 300 Millionen Jahren entstand und damit wesentlich älter ist als die Dinosaurier.

Die Geologieführung "Alles aus einem Berg" ist im Museumseintritt enthalten (Erwachsene 4 Euro, Kinder und Jugendliche sind frei). Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.
Festes Schuhwerk wird vom Museum empfohlen.

Von 11 bis 18 Uhr feuert der Museumsschmied zudem wieder die Schmiedeesse an. Auf traditionelle Weise erhitzt er rohes Eisen in den glühenden Kohlen, bevor er es mit Hilfe von Hammer, Amboss und Lochplatten in die gewünschte Form bringt. Interessierte Besucher:innen dürfen sich unter Anleitung auch selbst am Kohlenfeuer ausprobieren und kunstvolle Schmiedestücke gestalten.

Mit Hilfe von Hammer und Amboss wird aus rohem Eisen Kunst.<br>Foto: LWL/ Appelhans

Mit Hilfe von Hammer und Amboss wird aus rohem Eisen Kunst.
Foto: LWL/ Appelhans

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kerstin Hergarten, Zeche Nachtigall, Tel. 02302 93664-23

presse@lwl.org

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