15.10.21 | Kultur Die Geschichte von Stonehenge
Digitaler Vortrag des bekannten britischen Archäologen und BBC-Moderatoren Julian Richards im LWL-Archäologiemuseum
Blick auf Stonehenge von Osten.
Foto: LWL-AfWL/M. Rind
Stonehenge ist ein einzigartiges Monument. Es fasziniert und irritiert Menschen seit tausenden Jahren, wenn sie versuchen, seine Bauweise und Bedeutung zu verstehen. In seinem Vortrag geht Richards der Struktur von Stonehenge auf den Grund, denn auf ihr basieren alle gängigen Theorien, Spekulationen sowie die derzeitige Forschungsgeschichte. Dabei stehen drei Fragen im Zentrum: Wann wurde Stonehenge gebaut? Wie wurde es gebaut und die vielleicht am schwierigsten zu beantwortende Frage: warum? Richards nimmt in seinem Vortrag Bezug auf die aktuellsten Forschungsergebnisse und Untersuchungen.
Julian Richards ist ein britischer Archäologe, Autor sowie Fernseh- und Radiomoderator. Weltweit bekannt wurde er durch die BBC-Dokumentarserie "Meet the Ancestors" ("Triff die Vorfahren"). Schon während seiner 30-jährigen Praxis als Archäologe trat Richards als Berater für Fernsehprogramme rund um Stonehenge in Erscheinung.
Für die Anwesenheit vor Ort gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet) sowie das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2 Maske in den Räumen des Museums.
Den YouTube-Kanal erreichen Interessierte hier: https://www.youtube.com/user/LWLLandesmuseumHerne
Sonderausstellung "Stonehenge - Von Menschen und Landschaften"
Vom 23. September 2021 bis zum 25. September 2022 zeigt das LWL-Museum für Archäologie in Herne die Geschichte des berühmtesten archäologischen Denkmals Europas in seiner einzigartig erhaltenen vorgeschichtlichen Umgebung. Die Landschaft von Stonehenge wird der zeitgleichen Entwicklung und gegenwärtigen menschengemachten Landschaften in Westfalen gegenübergestellt. Gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie (LBI ArchPro) werden die neuesten Forschungsergebnisse präsentiert.
Der berühmte Steinkreis in Südengland ist ein Beispiel für vorgeschichtliche Bau- und Ingenieurskunst und ihr monumentaler Höhepunkt. Er war Teil einer rituellen Landschaft mit jahrtausendealter Geschichte. Die Tiefe dieser Geschichte wird in Herne und mit der westfälischen Landschaft gestern und heute in Beziehung gesetzt. In der Ausstellung bewegen sich die Besucher:innen durch analoge und virtuell rekonstruierte Landschaften und begeben sich so auf eine Reise durch Raum und Zeit. Sie erleben die Ausmaße des imposanten Steinkreises hautnah durch detailgetreue 1:1-Repliken. Ausgewählte Funde der englischen und westfälischen Archäologie zeigen, mit welchen Mitteln die Landschaften geformt wurden, und bringen den Besucher:innen den prähistorischen Menschen und seine Lebenswelten näher. Mit einem Ausblick auf die moderne Industrie- und Kulturlandschaft Ruhr spannt die Ausstellung einen Bogen bis in unsere Gegenwart.
Mehr Infos:
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
http://www.stonehenge-ausstellung.lwl.org
Der LWL hat zum Thema ein Dossier zusammengestellt, das Sie hier finden:
https://www.lwl.org/de/LWL/Der_LWL/newsroom/dossiers/stonehenge-ausstellung-im-lwl-museum-fur-archaologie-herne/
Besucher inmitten der 1:1-Rekonstruktion des Monuments in der Sonderausstellung im LWL-Museum für Archäologie.
Foto: LWL-Museum für Archäologie/D. Sadrowski
Julian Richards (links) und Leiter des LWL-Römermuseums Dr. Josef Mühlenbrock (rechts) vor dem Stonehenge Visitor Center an einem Modell zum Transport der Steine.
Foto: LWL-Museum für Archäologie/K. Schierhold
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Carolin Steimer, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504
LWL-Museum für Archäologie und Kultur Herne
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Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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