28.09.21 | Kultur Franz Hitze
Ein Sozialreformer aus Westfalen im Filmporträt
Der Film "Franz Hitze" erinnert an den Sozialreformer aus dem Sauerland.
Foto: LWL
Mit dem Film "Franz Hitze - Ein Sozialreformer aus Westfalen" erinnert das LWL-Medienzentrum an den bedeutenden Westfalen, der durch seine Herkunft aus dem Sauerland, seine soziale und pastorale Arbeit im niederrheinischen Textilrevier und seine wissenschaftliche Tätigkeit in der damaligen westfälischen Provinzialhauptstadt Münster unterschiedliche Landesteile Nordrhein-Westfalens in seiner Person verbindet. In sechs Kapiteln vermittelt der von der Berliner "Bildungsfilm GbR" produzierte Film Leben, Werk und bleibende Bedeutung Franz Hitzes. Mithilfe von Drehs an Originalschauplätzen, einem Schauspieler, der in die Rolle des älteren Franz Hitze schlüpft, und auch einigen Graphic-Novel-Szenen, die historische Situation visualisieren, wird die Persönlichkeit des Priesters und Politikers lebendig. Eine Reihe von Fachleuten äußert sich zum historischen Hintergrund und zur heutigen Aktualität seines Wirkens. Dabei bleiben auch problematische Aspekte, wie antisemitische Äußerungen in seinen frühen Schriften, nicht ausgespart.
Der Film richtet sich an alle, die sich für die deutsche und speziell rheinisch-westfälische Gesellschaftsgeschichte des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts interessieren. Schulen und außerschulischen Bildungsträgern nicht nur in Nordrhein-Westfalen möchte er einen Impuls liefern, sich mit der sozialen Frage und den Bemühungen zu ihrer Lösung zu beschäftigen und davon ausgehend nach der Bedeutung eines funktionierenden Sozialsystems für unsere Gesellschaft zu fragen.
Die DVD kann für 14,90 Euro im Buchhandel und beim LWL-Medienzentrum, Fürstenbergstraße 13-15, 48147 Münster, E-Mail: medienzentrum@lwl.org erworben werden.
Nähere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden sich unter http://www.westfalen-medien.lwl.org. Unter dieser Adresse steht der Film in Kürze auch zum Download bereit.
Franz Hitze um 1900.
Foto: LWL-Archiv
Einige Graphic-Novel-Szenen visualisieren die historische Situation.
Foto: LWL
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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