23.09.21 | Kultur LWL-Kulturstiftung fördert ein Projekt im Kreis Gütersloh mit 30.000 Euro
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Die Sonderausstellung "Westfälische Wege in die Moderne - Die Künstlergruppen Rote Erde und Der Wurf" im Museum Peter August Böckstiegel in Werther, die voraussichtlich ab Januar 2023 zu sehen sein wird, widmet sich dem Kunstschaffen in Westfalen zwischen den Weltkriegen. Die Schau präsentiert Gemälde, Arbeiten auf Papier, Skulpturen sowie Möbel und Silberschmuck der beiden Künstlergruppen, die zum Teil erstmals ausgestellt werden.
Alexander Arens, Mitglied des Kuratoriums der LWL-Kulturstiftung, erklärt: "Ich freue mich schon jetzt auf die Sonderausstellung, denn sie wird ein bisher wenig bekanntes Kapitel westfälischer Kunstgeschichte in den Blick nehmen, das in Westfalen eine wichtige Rolle für die moderne Kunst und ihre Entwicklung gespielt hat."
Mit dem neu beschlossenen Förderprogramm, das ein Kurzfilmprojekt, Ausstellungen, Veranstaltungsreihen und Projekte zur landeskundlichen Forschung umfasst, werden unterschiedliche Aspekte der westfälisch-lippischen Kulturgeschichte aufgegriffen. Die von der LWL-Kulturstiftung seit ihrer Gründung vor mehr als 17 Jahren unterstützte Vernetzung der Kulturakteur:innen in Westfalen-Lippe trägt dazu bei, einen differenzierten Blick auf verschiedene Themen und die inhaltlichen Querbezüge zu werfen. Dies dient der Stärkung der westfälisch-lippischen Kulturlandschaft.
"Gerade in schwierigen Zeiten setzen die neun Förderprojekte in Westfalen-Lippe Impulse: Sie schaffen Angebote für gemeinsame Kulturerlebnisse, bieten Plattformen für den kulturfachlichen Diskurs und beleuchten westfälsch-lippische Künstler:innen und Themen", hebt Anneli Hegerfeld-Reckert, Kuratoriumsvorsitzende der LWL-Kulturstiftung, die Vielfalt des Förderprogramms hervor.
"Seit mehr als 17 Jahren bringen wir Kultur und Menschen zusammen und helfen, ein Kulturnetz in der Region zu knüpfen. Kultur in der Fläche ist vielfältig, sie ist vieles - nur nicht provinziell", betont Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und Vorstandsvorsitzender der LWL-Kulturstiftung. "Deswegen konnten wir erneut eine ganze Bandbreite qualitätsvoller Kulturprojekte fördern."
Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, LWL-Kulturdezernentin und Vorstandsmitglied der LWL-Kulturstiftung: "Unser Förderprogramm zeigt, wie agil und engagiert unsere Kulturszene arbeitet: Digitale Formate, interdisziplinäre Netzwerke und pointierte Themen sind - besonders in der herausfordernden Corona-Pandemie - Ausdruck einer großen Kreativität und Neugier, die wir gern als Förderpartnerin unterstützen."
Hintergrund
Die 2003/04 vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gegründete LWL-Kulturstiftung hat die Aufgabe, überörtliche, spartenübergreifende oder interdisziplinäre kulturelle Projekte und Kooperationen mit westfälisch-lippischem Bezug zu fördern. Im Blickpunkt stehen dabei Projekte aus den Sparten Bildende Kunst, Musik, Theater, Literatur, Film und landeskundliche Forschung. Mit ihren Förderungen stärkt die LWL-Kulturstiftung Kunst und Kultur in Westfalen-Lippe, unterstützt Vernetzung und Kooperationen und schafft kulturelle Mehrwerte in und für die Region. Aufgrund ihrer fördernden und beratenden Tätigkeit ist die Stiftung zu einer starken Partnerin für Kulturverantwortliche und Kulturschaffende in Westfalen-Lippe geworden. Seit ihrer Gründung hat die LWL-Kulturstiftung rund 289 Projekte mit Mitteln in Höhe von rund 31,48 Millionen Euro bewilligt.
Die nächste Antragsfrist ist der 28. Februar 2022.
http://www.lwl-kulturstiftung.de
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Pressekontakt
Anja Tomasoni, anja.tomasoni@lwl-kulturstiftung.de, Telefon 0251 591-6929
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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