20.09.21 | Psychiatrie Wohnen für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Schwerte-Holzen
Eröffnung und Start der LWL-Wohneinrichtung "Am Steinbach" gelungen
Das neue LWL-Wohnhaus Am Steinbach in Schwerte-Holzen.
Fotos: LWL /Thimm
Das Wohnhaus "Am Steinbach" bietet für 24 Menschen mit einer psychischen Erkrankung ein Zuhause. Alle Bewohner:innen leben in Einzelzimmern. In großzügigen Wohn- und Esszimmern gehen sie gemeinschaftlichen Aktivitäten nach. Darüber hinaus gibt es weitere Gemeinschaftsräume und Gärten. Zwei Wohngruppen werden offen, zwei geschützt geführt. Die Bewohner:innen leiden unter Depressionen, Schizophrenie, Bipolarität, dem Borderline-Syndrom oder einer Suchterkrankung. Sie nehmen an tagesstrukturierenden Aktivitäten teil, wie beispielsweise an Kochgruppen, machen Ausflüge oder besuchen Achtsamkeitsgruppen. In der Arbeitstherapie soll möglichst die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt werden. Einige hoffen darauf, später wieder alleine oder in betreuten Wohngruppen leben zu können.
In der kurzen Zeit seit der Eröffnung haben die Bewohner:innen schon Kontakt zu einer Nachbarin geknüpft, der sie handwerklich dabei geholfen haben, ihren Hühnerstall zu erweitern. Manchmal gehen sie mit ihr, ihren Kindern und ihrem Hund spazieren.
Die Teamleiterin der Einrichtung, Dorothea Wolff, freut sich: "Der Start ist gut gelungen. So kann es weitergehen!" Sie selbst ist Heilerziehungspflegerin und Pflegemanagerin. Außerdem arbeiten im Wohnhaus "Am Steinbach" Pflegende, Therapeuten, Erzieher:innen und Hilfskräfte. "Wir sind personell optimal ausgestattet", sagt Wolff.
Das Wohnhaus Am Steinbach in Schwerte-Holzen ist ein Zuhause, das als sicheres Refugium eine gute Startmöglichkeit für die weitere Lebensplanung seiner Bewohner:innen bieten soll. Es ist eine Einrichtung des LWL-Wohnverbundes Dortmund.
Dorothea Wolff und ihr Team betreuen die Bewohnerinnen und Bewohner professionell.
Fotos: LWL /Thimm
Pressekontakt
Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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