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10.09.21 | Kultur Riffeln, Schwingen, Spinnen

Flachstage im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Bei den Flachstagen im LWL-Freilichtmuseum Detmold wird gezeigt, wie aus Flachs nach und nach Leinen entsteht.<br>Foto: LWL/Jähne

Bei den Flachstagen im LWL-Freilichtmuseum Detmold wird gezeigt, wie aus Flachs nach und nach Leinen entsteht.
Foto: LWL/Jähne
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Detmold (lwl). Wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, um aus Flachs Leinen herzustellen, zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) von Donnerstag bis Sonntag (16.-19.9.) in seinem Freilichtmuseum Detmold. An verschiedenen Stationen im Museumsgelände demonstrieren die Kulturvermittlerinnen jeweils von 11 bis 16 Uhr was gemeint ist, wenn vom "Brechen, Schwingen, Hecheln" die Rede ist.

Am Osnabrücker Hof ist das Riffeln zu sehen, bei dem die Samenkapseln der Pflanze von den Stängeln getrennt werden. Am Westmünsterländer Hof geht es um die richtige Lagerung und das Trocknen. Das Brechen und Schwingen, also das Entfernen der Holzteile, führen die Kulturvermittlerinnen im Tecklenburger Kotten vor, und im Doppelheuerhaus wird gehechelt, das meint das Aufspalten in Fasern. Die eigentliche Verarbeitung folgt am Lippischen Meierhof, wo gesponnen und gewebt wird. Dann geht es zur Bleichwiese am Münsterländer Gräftenhof. Für Familien mit Kindern gibt es an der Kasse einen kostenlosen Rallyebogen mit Fragen zu den einzelnen Stationen. Aus Hygienegründen sollte ein eigener Stift mitgebracht werden. Wer Lust hat, anschließend selbst Hand anzulegen, kann am Krummen Haus hinter dem Eingang den Stoffdruck ausprobieren. Pro bedruckter Tasche fallen Kosten von 3,50 Euro an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Ruth Lakenbrink, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Tel. 05231/706-110

presse@lwl.org

LWL-Freilichtmuseum Detmold

Westfälisches Landesmuseum für Alltagskultur
32760 Detmold

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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