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03.09.21 | Kultur Tiere in der Großstadt und im Museum

Die Woche im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Auch in Großstädten sind nachts unzählige Füchse unterwegs.<br>Foto: Sven Meurs

Auch in Großstädten sind nachts unzählige Füchse unterwegs.
Foto: Sven Meurs
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Bochum (lwl). Multimedialer Vortrag, Geschichtstouren, Spaß im Kinderbergwerk und die Sonderausstellung "Boten, Helfer und Gefährten. Beziehungen von Mensch und Tier im Wandel" locken zu einem Besuch des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover in Bochum.

Am Donnerstag (9.9.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 18.30 Uhr im Rahmen der Sonderausstellung "Boten, Helfer und Gefährten. Beziehungen von Mensch und Tier im Wandel" zu einem multimedialen Vortrag mit dem Titel "Großstadt Wildnis - Auf Safari in urbaner Natur" mit Naturfotograf Sven Meurs ein.

Wildschweine in Berliner Gärten, Füchse in der Innenstadt von Köln, Eisvögel im Düsseldorfer Stadtpark: Großstädte sind oft artenreicher als das Umland. Die Live-Multivision nimmt die Besucher:innen mit auf eine Reise durch die Natur der Großstädte. Seit über zehn Jahren porträtiert er die Natur deutscher Großstädte, begleitet Menschen, die in und mit der Stadtnatur arbeiten und macht sich auf die Suche nach Tieren, die sich mit der Großstadt arrangiert haben.

Der Vortrag ist kostenfrei. Die Ausstellung "Boten, Helfer und Gefährten" sowie der Museumsshop haben an diesem Tag bis 18.30 Uhr geöffnet.
Eine vorherige Anmeldung ist unter 0234-2825390 oder per Mail an zeche-hannover@lwl.org erforderlich. Für die Teilnahme ist ein 3G-Nachweis (genesen, geimpft oder getestet) notwendig.

Am Samstag (11.9.) findet um 15 Uhr der Rundgang "Wohnen auf der Seilscheibe" statt. In den Arbeiterhäusern am Rübenkamp wohnten ab 1890 Bergleute mit ihren Familien und Kostgängern. Der weitere Weg führt durch die Eickeler Kolonie, die Siedlung Dahlhauser Heide sowie zu den "Montagehäusern System Schneider", die während der Wohnungsnot in der Nachkriegszeit entstanden. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.

Am Sonntag (12.9.) starten um 12 und 15 Uhr Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Museum und die Sonderausstellung "Boten, Helfer und Gefährten" sind Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Im Kinderbergwerk "Zeche Knirps" können Jungen und Mädchen am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr selbst zu Bergleuten werden und den Betriebsablauf einer Zeche unter- und über Tage spielerisch kennenlernen.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127

presse@lwl.org

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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