19.08.21 | Kultur Archäologie im Hinterhof: Mittelalterliche und frühneuzeitliche Siedlungsgeschichte im Paderborner Stadtkern
Paderborn: Presse-Einladung
seit einigen Monaten finden an der Mühlenstraße 36/Krämerstraße Ausgrabungen statt. Ein Neubau mit Tiefgarage soll da entstehen, wo einst das alte "Red House" gestanden hat.
Die bisherigen Ergebnisse der Ausgrabung aus der frühen bis jüngsten Neuzeit zeichnen ein Bild, das von den Eintragungen im Urkataster von 1830 deutlich abweicht.
Überreste der älteren, spätmittelalterlichen Bebauung ermöglichen Rückschlüsse auf die Topografie und Funktion der Paderborner Bebauung nahe der Paderquellen. Ältere Spuren aus dem 13. Jahrhundert ergänzen das Bild. Wir laden Sie herzlich ein, sich selbst ein Bild über die entdeckten Befunde zu machen.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Sie ein zu einem
Pressegespräch "Archäologie im Hinterhof: Mittelalterliche und frühneuzeitliche Siedlungsgeschichte im Paderborner Stadtkern"
am Donnerstag, 26. August um 11 Uhr
Treffpunkt an der Baustelle: Mühlenstraße 36 - 33098 Paderborn.
Vor Ort informieren über die Funde und deren Bedeutung für die Paderborner Stadtgeschichte:
- Dr. Sveva Gai, Stadtarchäologin der Stadt Paderborn, LWL-Archäologie für Westfalen
- Robert Gündchen, Grabungsleiter, Fa. EggensteinExca
Im Anschluss besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen sowie Fotos zu machen.
Achtung: Der Termin findet draußen statt, dennoch besteht aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage dauerhaft eine Maskenpflicht.
Bitte denken Sie an festes Schuhwerk.
Freundliche Grüße
Frank Tafertshofer
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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