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10.08.21 | Kultur Heilkräuter und Zauberpflanzen

Zechen-Safari im LWL-Industriemuseum

Die eher unscheinbare Wilde Möhre fühlt sich wohl auf dem Gelände der Zeche Nachtigall.<br>Foto: LWL / Ehses

Die eher unscheinbare Wilde Möhre fühlt sich wohl auf dem Gelände der Zeche Nachtigall.
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Witten (lwl). In das Reich der Pflanzen führt die nächste Zechen-Safari am Samstag (14.8.) von 15 bis 17 Uhr. Auf der Suche nach "Heilkräutern und Zauberpflanzen" lernen die Teilnehmenden die auf dem Zechen- und Ziegeleigelände vorkommenden Wildkräuter kennen.

Die Naturpädagogin Birgit Ehses erklärt, welche besonderen Heilkräfte sie besitzen, wie man sie verwendet, aber auch welche Pflanzen giftig sind und welche man essen kann. Wegerich dient zum Beispiel als grünes Pflaster, Gänseblümchen schmecken gut auf dem Butterbrot und Rainfarn vertreibt die lästigen Fliegen. Einige Gewächse auf dem ehemaligen Zechengelände sind besonders wertvoll für heimische Insekten, um andere ranken sich mystische Geschichten. "So soll zum Beispiel das Johanniskraut, über Feuer oder auf den Herd gestreut, Gewitter fernhalten und böse Geister abwehren", erklärt die Safari-Leiterin.

Die angehenden Kräuterexperten sammeln, schnuppern, probieren und basteln bei der Safari. Zum Schluss können sie ein Kräuterkärtchen erstellen und ihr Lieblingskraut mit nach Hause nehmen.

Die Zechen-Safari mit monatlich wechselnden Themen ist ein Angebot für Kinder ab sechs Jahren und erwachsene Begleitpersonen. Die Teilnahme kostet jeweils 3 Euro plus Eintritt (Erwachsene 4 Euro; Kinder und Jugendliche frei). Anmeldung erforderlich unter 02302 93664-10.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kerstin Hergarten, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Tel. 02302 93664-23

presse@lwl.org

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