06.08.21 | Psychiatrie Depression und Ängste erkennen und bewältigen
Der ärztliche Direktor der LWL-Klinik Gütersloh, Prof. Kronmüller.
Foto: LWL/Sallermann
Depression kann jeden treffen. Mehr als 5,3 Mio. der Erwachsenen in Deutschland leiden unter einer depressiven Störung. Und obwohl Depression eine sehr häufige Erkrankung ist, wird sie oft missverstanden und nicht erkannt. Der Weg zur Hilfe ist für Betroffene und Angehörige meist lang. Häufig wird oft zunächst an eine körperliche Erkrankung gedacht. Depression kann sich dann schnell zu einer schweren Erkrankung entwickeln, obwohl die Behandlungsmetho-den heute sehr gut funktionieren. Eine besondere psychische Belastung ist in den vergangenen Monaten für viele Menschen die Corona-Pandemie gewesen - viele waren in einem völlig an-deren Alltag eingebunden und erlebten die Einschränkungen und die damit einhergehenede soziale Distanz als psychisch belastend.
Ein häufiger Begleiter von Depression ist Angst. In der Kombination mit Depression kann das zu einer tiefen Krankheitsspirale führen und in der Folge können sich beide Erkrankungen zu einer schweren Krankheit entwickeln.
"Depression und Ängste zu erkennen, ist häufig sowohl für Betroffene selbst als auch für An-gehörige und Freunde sehr schwer", so Kronmüller. "Dabei gibt es schnelle und gute Hilfe und Wege zu Ärzt:innen und Psycholog:innen sind häufig nicht weit. Damit Depressionnen und Ängsten wirksam begegnet werden kann, müssen sie als solche erkannt werden."
Das Gesundheitsgespräch findet online über Zoom und YouTube statt und ist kostenfrei. Der Link zur Veranstaltung befindet sich auf der Hompage des LWL-Klinikums Gütersloh: https://www.lwl-klinik-guetersloh.de/de/
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Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kerstin Webel, LWL-Klinikum Gütersloh, Telefon 05241-502 2536, kerstin.webel@lwl.org
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