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27.07.21 | Kultur Landschaftswandel und Industrienatur auf Zeche Nachtigall

Im Steinbruch Dünkelberg im Wittener Muttental ist das Flöz Geitling 3 als schwarzes Band zu sehen.<br>Foto: LWL/Ehses

Im Steinbruch Dünkelberg im Wittener Muttental ist das Flöz Geitling 3 als schwarzes Band zu sehen.
Foto: LWL/Ehses
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Witten (lwl). Auf Zeche Nachtigall in Witten steht das Wochenende ganz im Zeichen der Spurensuche. Am Samstag (31.7.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur "Kohlezeit" ein. Die 2,5-stündige Führung rund um das Thema Steinkohle beginnt um 15 Uhr. Sie thematisiert den Landschaftswandel an der Ruhr über einen Zeitraum von der Entstehung der Kohle vor 300 Millionen Jahren bis in die Gegenwart. Die Teilnehmenden folgen der Spur der Kohle vom Informationszentrum des Geoparks Ruhrgebiet durch den Nachtigallstollen ins Muttental und an die Ruhr. Dabei erfahren sie viel Spannendes über die Auswirkungen des Wandels auf Mensch, Natur und Umwelt.

Am Sonntag (1.8.) dreht sich bei "Natürlich Nachtigall" alles um die Tierwelt im Industriemuseum. Eidechsen, Libellen, Schmetterlinge, Vögel, Bienen, Spinnen und viele andere Tiere haben das ehemalige Industriegelände erobert und leben versteckt zwischen Steinbruch, Stollen und Ringofen. Ab 15 Uhr haben Museumsbesucher:innen die Gelegenheit, bei der Museumstour einige dieser Tiere im Wasser, auf Mauern und zwischen Pflanzen aufzuspüren, zu beobachten und Näheres über ihre Merkmale und Verhaltensweisen zu erfahren.

Die Angebote richten sich an Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren. Die Teilnahme an der "Kohlezeit" kostet 10 Euro pro Person inkl. Eintritt, Anmeldung erforderlich unter 02302 93664-10. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Die Teilnahme an "Natürlich Nachtigall" kostet 2 Euro plus Eintritt (Erwachsene 4 Euro; Kinder und Jugendliche frei).

Auch das Tagpfauenauge ist auf dem Gelände der Zeche Nachtigall zu Hause.<br>Foto: LWL/Hergarten

Auch das Tagpfauenauge ist auf dem Gelände der Zeche Nachtigall zu Hause.
Foto: LWL/Hergarten

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kerstin Hergarten, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Tel. 02302 93664-23

presse@lwl.org

LWL-Museum Zeche Nachtigall

Nachtigallstraße 35 58452 Witten Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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