06.07.21 | Kultur Hexenkräuter und Zauberpflanzen
Kräuterkunde rund um den Hochofen
Die Königskerze setzt gelbe Akzente auf dem Hüttengelände.
Foto: LWL / Ehses
Auf dem Gelände des alten Eisenhüttenwerks in Hattingen haben sich seit der Stilllegung allerlei Pflanzen angesiedelt, die in früheren Zeiten zur Heilung von Krankheiten, als Schutz vor bösen Geistern oder im ganz normalen "Hexenalltag" verwendet wurden. Spannende Geschichten ranken sich um Johanniskraut, Königskerze, Wilde Karde und viele andere Wildkräuter. Beim Rundgang mit Naturführerin Birgit Ehses erfahren die Teilnehmer:innen auch, welche Pflanzen giftig oder essbar sind und in welcher Form sie heute noch als Heilpflanze oder in der Küche genutzt werden. Zum Schluss können alle ein selbsterstelltes Kräuterkärtchen mit nach Hause nehmen.
Die Teilnahme kostet 3 Euro plus Eintritt (Erwachsene 5 Euro, Kinder und Jugendliche frei).
Pressekontakt
Uta Forbrig, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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