30.06.21 | Psychiatrie Lässt sich psychische Gesundheit lernen?
Recovery College Gütersloh-OWL im Online-Gesundheitsgespräch
Prof. Dr. Michael Schulz, Mitarbeiter der Stabsgruppe für Klinikentwicklung und Forschung und Andrea Zingsheim, EX-IN Genesungsbegleiterin und -trainerin.
Foto: LWL/Sallermann
Dass es notwendig ist, sich um seine psychische Gesundheit zu kümmern bemerken viele Menschen erst, wenn sie tatsächlich Schwierigkeiten bekommen oder deutliche Belastungen spüren. Wie bedeutsam ein gesunder Lebensstil für die körperliche Gesundheit ist, ist inzwischen bekannt. Genauso wichtig ist es, sich aktiv und vorbeugend um das psychische Wohlbefinden zu kümmern. Dabei geht es nicht darum, sich noch belastbarer und stressresistenter zu machen, um noch mehr leisten zu können, sondern darum, eine gute Lebensqualität für sich selbst zu schaffen, sich ernst zu nehmen und auch zu wissen, was zum persönlichen Wohlbefinden beiträgt.
Mit dem "Recovery College Gütersloh-OWL" ist ein Ort des Lernens entstanden, wo Menschen genau das finden können, was sie individuell für ihr psychische Gesundheit brauchen. Es ist eine Bildungseinrichtung für alle Bürgerinnen und Bürger, die mit Kursen Wissen und Erfahrung zu Themen der seelischen Gesundheit bereitstellt - jenseits von Diagnosestellung und Behandlung. So können Menschen selbst zur Expertin oder zum Experten für sich selbst werden und dabei von anderen Menschen lernen, die eigene Erfahrung mit seelischen Krisen haben oder Wissen aus Gesundheitsberufen mitbringen..
Das Gesundheitsgespräch findet online statt und ist kostenfrei. Den Zugang zur Veranstaltung und weitere Informationen sind auf http://www.lwl-klinik-guetersloh.de und auf der Facebook-Seite des LWL-Klinkums zu finden.
Informationen rund um das Recovery College Gütersloh-OWL sind auf der Homepage http://www.recovery-college-gt-owl.de zu finden.
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kerstin Webel, LWL-Klinik Gütersloh, Telefon 05241 502-2536, kerstin.webel@lwl.org
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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