29.06.21 | Psychiatrie Glücksspielsucht in der Gruppe behandeln - mit Abstand und Maske
Ambulantes Angebot startet in diesem Sommer
"Wir möchten in Zeiten von Corona unsere therapeutischen Angebote - und hierzu zählen auch Gruppentherapien - weitestgehend aufrecht erhalten", betont der Ärztliche Direktor Prof. Georg Juckel. "Der Leidensdruck von seelisch erkrankten Menschen, die oft mit enormen persönlichen und sozialen Problemen zu kämpfen haben und daher isoliert leben, ist sehr groß. Hier müssen wir mit Gesprächstherapien gegenhalten."
Der leitende Oberarzt des Behandlungsbereichs Sucht, Dae-In Chang, hat das neue Angebot konzipiert und wird gemeinsam mit der Psychologin Larissa Ehebrecht künftig durch die neue Gruppe führen. "Wir möchten eine zusätzliche Behandlung anbieten, wenn die regulären ambulanten Behandlungsoptionen nicht mehr ausreichend sind", so Chang. "Damit unsere Patientinnen und Patienten einen Weg finden aus ihrer Sucht, ist es wichtig, sie mit einem strukturierten und zielgerichteten Therapiekonzept zu unterstützen."
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich wöchentlich zu zwölf Terminen. Dabei werden therapierelevante Themengebiete vorgegeben, die sich an kognitiv-verhaltenstherapeutischen Methoden orientieren. Interessierte können sich in der Suchtambulanz des LWL-Universitätsklinikums Bochum anmelden, Tel. 0234 5077-1190. Sie werden zunächst zu einem Vorgespräch eingeladen. Das Gruppenangebot ist mit einer Teilnahme an einer begleitenden ambulanten Behandlung mit Diagnostik und Beratung verbunden.
Pressekontakt
Rosa Sommer, LWL-Universitätsklinikum Bochum, Telefon: 0151 40635802, rosa.sommer@lwl.org und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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