23.06.21 | Psychiatrie LWL-Psychiatriepreis geht an Marsberger Verein
Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement
LWL-Direktor Matthias Löb (4.v.r.) übergab den LWL-Psychiatriepreis an Ulrich Gerlach (3.v.r.), Gründungsmitglied des Vereins Arbeit und Beschäftigung für psychisch Behinderte Marsberg.
Foto: Foto: LWL/Hollwedel
Ausführliche Bildunterschrift am Ende des Artikels.
Löb hob hervor, dass die Arbeit des Vereins eine große inklusive Kraft besitzt: "Der kontinuierliche Einsatz des Vereins hat es für viele Menschen mit Behinderung möglich gemacht, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig zu sein. Damit sendet er einen wichtigen Impuls in die Region für mehr gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Das ist echte gelebte Inklusion."
"Der Verein hat schon in den 1980er-Jahren erkannt, welch große Bedeutung Arbeit und Beschäftigung sowohl für die Vorbeugung als auch für die Behandlung psychischer Erkrankungen hat. Es ist beeindruckend, was aus den Anfängen entstanden ist. Aktuell können rund 50 Menschen mit Behinderung durch den Einsatz des Vereins einer regulären Beschäftigung nachgehen", lobte Noeker das Engagement der Ehrenamtlichen.
Der Verein Arbeit und Beschäftigung für psychisch Behinderte Marsberg e.V. setzt sich seit 1988 dafür ein, Menschen mit Behinderung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu vermitteln. Sowohl in der Verpackungs- als auch in der Kleinteilmontage-Industrie haben sie die Möglichkeit, sich ihren Lebensunterhalt eigenständig zu verdienen. Der Verein ist alleiniger Gesellschafter der Arbeit und Beschäftigung gGmbH. Als eines der größten und erfolgreichsten Inklusionsunternehmen in Nordrhein-Westfalen ist die Arbeit und Beschäftigung gGmbH mit ihren 70 Mitarbeiter:innen mit und ohne Behinderung als Industriedienstleister für regionale Industriebetriebe aus NRW und Nordhessen tätig.
Hintergrund: LWL-Preise für bürgerschaftliches Engagement
Der LWL verleiht alle zwei Jahre Auszeichnungen für besonderes bürgerschaftliches Engagement in den Bereichen Soziales, Kultur, Jugend und Psychiatrie. Zuletzt wurden im Sommer 2020 die Preise an Gruppen und Bürgervereine vergeben. Corona-bedingt musste die persönliche Verleihung verschoben werden.
Ausführliche Bildunterschrift:
LWL-Direktor Matthias Löb (4.v.r.) übergab den LWL-Psychiatriepreis an Ulrich Gerlach (3.v.r.), Gründungsmitglied des Vereins Arbeit und Beschäftigung für psychisch Behinderte Marsberg, im Beisein von Raimund Hoffmann (1.v.l.), Mitglied der Landschaftsversammlung, Thomas Schröder (2.v.l.), Bürgermeister der Stadt Marsberg, LWL-Krankenhausdezernent Prof. Dr. Meinolf Noeker (3.v.r.), Martina Müller (2.v.r.), Mitglied der Landschaftsversammlung und Priv. Doz. Dr. Stefan Bender (r.), Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Marsberg. Foto: LWL/Hollwedel
Pressekontakt
Uta Forbrig, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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