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11.06.21 | Kultur Eine vergessene Synagoge von 1633

LWL-Kulturstiftung und LWL-Denkmalpflege laden zum Vortrag ein

Ansicht von Südwesten, 2017.<br>Foto: LWL

Ansicht von Südwesten, 2017.
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Münster/Detmold. Am Mittwoch (16.6., 19 Uhr) laden die LWL-Kulturstiftung und die LWL-Denkmalpflege zum Vortrag "Eine vergessene Synagoge von 1633" nach Münster in das LWL-Landeshaus ein. Peter Barthold, Bauforscher des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), erläutert die wechselvolle Geschichte des Gebäudes an der Bruchmauerstraße 37 in Detmold. Der Vortrag flankiert die Ausstellung "Menschen, Bilder, Orte - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland", die bis zum 25. Juni im LWL-Landeshaus zu sehen ist.

Unscheinbar und vom Verfall gezeichnet wurde das Gebäude noch 1988 in die Denkmalliste der Stadt Detmold aufgenommen und dort geführt als Gartenhaus. Erst durch Forschungen der LWL-Denkmalpflege und die Auswertung archivalischer Quellen konnten später die ursprüngliche Funktion des Häuschens als Bethaus und seine Errichtung im Jahr 1633 belegt werden. Barthold war an den Forschungen beteiligt und von den Untersuchungen und den Ergebnissen, durch die die stadt- und baugeschichtliche Bedeutung des Gebäudes eine neue Bewertung erfährt.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Plenarsaal des LWL-Landeshauses. Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund der Corona-Schutzverordnung ist eine verbindliche vorherige Anmeldung bis Dienstag (15.6.) notwendig: info@lwl-kulturstiftung.de. Über etwaige Änderungen informiert die Homepage https://www.lwlkulturstiftung.blog

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Anja Tomasoni, anja.tomasoni@lwl-kulturstiftung.de, Telefon 0251 591-6929

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