04.06.21 | Psychiatrie LWL-Klinikum Gütersloh lädt zum Gesundheitsgespräch
Psychische Gesundheit in Zeiten von Corona
Chefarzt der Gerontopsychiatrie und Psychotherapie Bernd Meißnest, Ärztlicher Direktor Prof. Klaus-Thomas Kronmüller und Chefarzt der Suchtmedizin Dr. Ulrich Kemper (v.l.).
Foto: Eckhard Sallermann, LWL-Klinikum Gütersloh
Angeboten werden Informationen und der Austausch zur Förderung der psychischen Gesundheit in Zeiten von Corona an. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Der Zugang erfolgt im Internet via Zoom (ohne Kamera, dafür mit Chatfunktion - die Teilnahme kann anonym bleiben) oder im Livestream via YouTube - die Informationen stehen auf der Homepage unter http://www.lwl-klinik-guetersloh.de zur Verfügung.
Hintergrund
Manche Menschen sind direkt betroffen und mussten Corona selbst erleben. Andere haben Partner und geliebte Menschen in ihrem Umfeld durch die Krankheit begleitet oder verloren. Die Angst vor Corona und den Erlebnissen von Verlust spielen heute eine große Rolle in der psychiatrischen Versorgung. "Lebenswege sind plötzlich verändert, und die Angst vor Corona durch erlebte Verluste, sind inzwischen ein fester Bestandteil in unserer Behandlung", sagt Bernd Meißnest, Chefarzt der Geronotpsychiatrie im LWL-Klinikum Gütersloh.
Wegen häufig fehlender Angebote in der ambulanten Nachversorgung sind Entlassungen nicht wie gewohnt möglich gewesen. Viele Einrichtungen der ambulanten Versorgung und weitere Unterstützungsangebote waren zum Teil ganz geschlossen, sodass die Patient:innen kaum Anschluss und Aktivierung nach dem Kranken-hausaufenthalt gefunden haben Unterstützungsangebote und eine gutes Auffangangebot ist gerade für psychisch erkrankte Menschen wichtig, da der Gesundungsprozess mit dem Ende des Krankenhausaufenthalts häufig nicht beendet ist.
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kerstin Webel, LWL-Klinik Gütersloh, Telefon 05241 502 2536, kerstin.webel@lwl.org
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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