02.06.21 | Psychiatrie Entspannung der Corona-Lage hilft auch Psychiatrie-Patient:innen
Mehr Freiheiten in der LWL-Klinik Hemer/Hans-Prinzhorn-Klinik
Die Hinweisschilder auf dem Klinikgelände weisen den Weg zu unterschiedlichen Therapieräumen, die jetzt endlich wieder für etwas größere Gruppen geöffnet sind.
Foto: LWL
Folgende Anpassungsschritte wird die psychiatrische Klinik nun unter ständiger Beobachtung der Lage durchführen:
- Für geimpfte und genesene Patientinnen und Patienten gibt es wieder deutlich mehr Angebote durch gruppenübergreifende Therapien, also Angebote, die Patient:innen unterschiedlicher Stationen gemeinsam wahrnehmen. Dazu gehören Sport- und Bewegungsangebote, einschließlich der Besuch des hauseigenen Schwimmbades.
- Patient:innen, die weder geimpft sind noch eine Infektion durchgemacht haben, können wieder an Gruppenangeboten ihrer Station oder an Gruppenangeboten im Freien teilnehmen.
- Symptomatische Patienten nehmen aber an keinem Gruppenangebot teil.
- In kleinen Gruppen wird gemeinsam gegessen.
- Nach Terminabsprache und Anmeldung sind Besuche möglich. Besucher müssen negativ getestet sein. (In Ausnahmefällen ist das auch in der Klinik möglich.)
Besuche im Freigelände sind unter Einhaltung der Basishygiene in Ordnung.
Weiterhin werden alle Mitarbeitenden und Patient:innen regelmäßig getestet, die "AHA-L"-Regeln konsequent eingehalten. Das Tragen des Mund- und Nasenschutzes in den Gebäuden ist selbstverständlich.
"Wie andere Menschen auch genießen unsere Patientinnen und Patienten wieder mehr Bewegungsfreiheit, mehr Angebote und mehr Kontakte. Für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist das besonders wichtig. Und diese Verbesserung ist deutlich zu spüren. Die Stimmung ist einfach besser", sagt auch der ärztliche Direktor Dr. Patrick Debbelt.
Pressekontakt
Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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