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02.06.21 | Kultur Online-Veranstaltung: Digitale Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen kann über digitale Kanäle ausgeübt werden. Darum geht es bei einer Online-Veranstaltung am 15. Juni.<br>Foto: iStock

Gewalt gegen Frauen kann über digitale Kanäle ausgeübt werden. Darum geht es bei einer Online-Veranstaltung am 15. Juni.
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Hattingen (lwl). Cybermobbing über den Messengerdienst, Spionage per App, die Drohung der Veröffentlichung intimer Fotos oder sexistische Kommentare im Facebook-Postfach: Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter und kann auch mit digitalen Werkzeugen ausgeübt werden. Mit diesem Thema befasst sich eine Online-Veranstaltung, die das LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen im Ennepe-Ruhr-Kreises am Dienstag (15.6.) ab 18 Uhr anbietet. Die etwa 90-minütige Veranstaltung findet auf der Plattform "Zoom" statt.

"In vielen Fällen bleibt digitale Gewalt unsichtbar. Mit dieser Online-Veranstaltung wollen wir diesem Thema die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen", erklärt Katrin Brüninghold, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hattingen. Dr. Hanna Hinrichs und Elisabeth Söllner vom "Stadtlabor" Soest werden bei der Veranstaltung einen Kurzvortrag zum Thema halten. Anschließend soll ein Austausch der Teilnehmenden stattfinden. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: "Sind digitale Technologien an sich problematisch, oder nutzen wir sie auf unfaire Weise?" oder "Wo kann die Digitalisierung Frauen andererseits helfen sich zu wehren?".

Interessierte können sich für die kostenlose Veranstaltung per E-Mail an gleichstellungsstelle@hattingen.de anmelden und erhalten dann den Link zur Veranstaltung.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127

presse@lwl.org

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