14.05.21 | Der LWL Ein Zeichen für Vielfalt
LWL hisst Regenbogenflagge vor Landeshaus in Münster
Flagge zeigen für Vielfalt - Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie" (17.5.) sowie des "Deutschen Diversity-Tages" (18.5.) hisst der LWL eine Regenbogenflagge vor seinem Haupthaus in Münster.
Foto: LWL/Forbrig
In Westfalen-Lippe leben nach Angaben von Löb Menschen aus rund 170 Nationalitäten - Frauen und Männer, Junge und Alte, Menschen mit Behinderung und ohne, Menschen verschiedener Religionen sowie unterschiedlicher sexueller Orientierung und Identität. Als Kommunalverband setze sich der LWL über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg ein und schaffe gleichwertige Lebensverhältnisse und Qualitätsstandards für diese Menschen in der Region.
Löb: "Ebenso breit und vielfältig wie unsere Aufgabenbereiche sind die Qualifikationen unserer 18.000 Mitarbeitenden - und so unterschiedlich sind auch diese Menschen." Der Kommunalverband beschäftige Menschen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder Identität und fördere die Einstellung von Menschen mit Behinderung.
Bereits vor über 30 Jahren habe sich der LWL mit Einrichtung seiner Gleichstellungsstelle der Gleichstellung von Frauen und Männern, der Chancengleichheit sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie verpflichtet. 2018 bekräftigte der LWL seine Haltung mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt, um die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt im Kommunalverband zu fördern.
Hintergrund
Am "Deutschen Diversity-Tag" beziehungsweise "Tag der Vielfalt" werden Unternehmen und Institutionen dazu aufgerufen, sich aktiv für Vielfalt einzusetzen und Bewusstsein für das Thema in der Gesellschaft zu schaffen. Der Aktionstag wird jährlich von der Arbeitgebendeninitiative Charta der Vielfalt e.V. organisiert.
Der "Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie" setzt sich gegen die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen ein, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von klassischen Geschlechterrollen abweichen.
Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Foto: LWL/Martin Steffen
Pressekontakt
Michelle Fiege, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-5400
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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