14.06.16 | Soziales 820.000 Euro für Lübbecker Werkstätten in Bünde
In Bünde sollen in den nächsten Jahren 30 neue Werkstattplätze für Menschen mit Behinderung entstehen.
Die Werkstätten in Bünde erhalten insgesamt rund 820.000 Euro vom Land NRW, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und dem LWL. In den nächsten Jahren sollen so 30 neue Werkstattplätze für Menschen mit Behinderung entstehen. Damit möchte der LWL auch der Überbelegung von Werkstätten entgegenwirken.
Das vorrangige Ziel besteht darin, Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Für Betroffene mit schweren Mehrfachbehinderungen kommt jedoch eine reguläre sozialversicherungspflichtige Tätigkeit in der Regel nicht in Frage. Werkstätten für Menschen mit Behinderung stellen für diese Menschen daher meist die einzige Möglichkeit dar, am Arbeitsleben teilzunehmen.
Der endgültige Beschluss über die Förderung der Projekte wird am 8.7. im Landschaftsausschuss erwartet.
Pressekontakt
Hannah Reichelt, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-5400
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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