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09.06.26 | Kultur Klanginstallation im LWL-Museum Zeche Hannover

Von den Materialien der ehemaligen Zeche ließen sich die Sounddesigner Till Bellinghausen und Bastian Gies inspirieren.<br>Foto: LWL/Philipp Harms

Von den Materialien der ehemaligen Zeche ließen sich die Sounddesigner Till Bellinghausen und Bastian Gies inspirieren.
Foto: LWL/Philipp Harms
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Bochum (lwl). Geschichte für die Ohren: Für das LWL-Museum Zeche Hannover in Bochum haben die Sounddesigner Till Bellinghausen und Bastian Gies eine Klanginstallation entwickelt, die Besucherinnen und Besucher mitten in die Klangwelt der Zeche eintauchen lässt. Für ihre Arbeit nutzten die beiden Absolventen des Studiengangs Film und Sound an der Fachhochschule Dortmund ausschließlich Klänge von Materialien, die auf der ehemaligen Zeche zu finden sind. "So entsteht ein besonderes Hörerlebnis, das die Wahrnehmung des Ortes erweitert und die Geschichte des Geländes auf neue Weise erfahrbar macht", erklärt Museumsleiterin Carolin Freitag vom Landschaftsverband-Westfalen-Lippe (LWL).

Die Klänge stammen zum Teil aus Aufnahmen, die direkt auf dem ehemaligen Bergwerk entstanden sind. Außerdem kommen außergewöhnliche Instrumente wie das Lithophon zum Einsatz - ein Instrument aus Stein, das durch seinen besonderen Klang beeindruckt. Die rund einstündige Klangkomposition wird in der Maschinenhalle über ein 3D-Audiosystem per Lautsprecher wiedergegeben. Die Klanglandschaft kann während der Öffnungszeiten des Museums gehört werden. Sie läuft kontinuierlich in einer Schleife, sodass ein Einstieg jederzeit möglich ist.

Pressekontakt

Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

LWL-Museum Zeche Hannover

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