check-circle Created with Sketch. Transkript anzeigen Abspielen Pausieren

Koordinierte LWL-Hilfsaktion für die Ukraine

Das Bedürfnis, den Menschen in der Ukraine zu helfen, ist groß. Auch beim LWL. Zusammen mit einem Verein in Bochum, der für die Städtepartnerschaft zwischen Bochum und Donezk steht, koordinierten Beschäftigte im LWL-Psychiatrieverbund eine Hilfslieferung in die Ukraine

Fragen zur Aktion an Dr. Daniel Napieralski-Rahn, Sprecher des Arbeitskreises der Kaufmännischen Direktoren im LWL-Psychiatrieverbund.

Warum haben Sie den Verein in Bochum ausgewählt?

Wir haben uns dazu unter anderem mit dem Direktor der Caritas in Essen ausgetauscht, der uns diesen seriösen Verein vorgeschlagen hat. Wichtig dabei war uns, dass die Spenden nicht nur bis zur Grenze gebracht und einfach abgeladen werden, sondern direkt in die Ukraine zu den hilfsbedürftigen Menschen kommen.

Welche Hilfsgüter werden verschickt?

Da bereits eine Vielzahl professioneller und etablierter Organisationen Spendenkonten eingerichtet hatten, haben wir uns auf Sachspenden konzentriert. Dazu wurden im LWL-Psychiatrieverbund einheitliche Kartons bereitgestellt, die eine Woche lang von freiwilligen Helfer:innen im LWL mit verschiedenen grundlegenden Lebensmittel- und Sachspenden der LWL-Mitarbeitenden ehrenamtlich befüllt wurden. Wir hatten dazu vorab in Absprache mit der gemeinnützigen Organisation genaue Listen erstellt, welche Mittel benötigt werden.

Ist die Hilfsbereitschaft bei den LWL-Mitarbeitenden groß?

Der LWL steht zusammen: Wir haben von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem gesamten LWL zahlreiche Spenden und positive Rückmeldungen erhalten. Das ist bemerkenswert und zeigt das große Bedürfnis, zu helfen.

Sind weitere Hilfslieferungen des LWL geplant?

Wir haben zunächst nur diese eine Hilfslieferung organisiert. Mittlerweile gestaltet es sich wohl zunehmend schwierig, Hilfsgüter über die Grenze in die Ukraine zu transportieren. Sicher ist: Geldspenden helfen immer. Deswegen empfehlen wir, bei etablierten, seriösen Organisationen zu spenden. Damit können Hilfsgüter dort gekauft werden, wo sie benötigt werden.