check-circle Created with Sketch. Transkript anzeigen Abspielen Pausieren

Krieg in der Ukraine

Flaggen vor dem Landeshaus Ukraine

Wir im LWL sind fassungslos über den Krieg gegen die Ukraine, der sich nur knapp 1.400 Kilometer von uns entfernt ereignet. Wir alle verurteilen diese kriegerischen Handlungen zutiefst.

Wir, das ist die große Mehrheit der politischen Fraktionen und das ist die Verwaltung beim LWL. Wir, das sind Politikerinnen und Politiker sowie die Mitarbeitenden aus rund 66 unterschiedlichen Nationen, die täglich ein kollegiales und friedliches Miteinander praktizieren.

Aus diesem Miteinander erwächst Solidarität. Aus dieser Solidarität eine große Bereitschaft zu helfen.
 

Was tut der LWL?

Wir sind gemeinsam mit dem Land NRW und den Kommunen in der Verantwortung. Es kommen viele Kinder mit ihren Müttern und unbegleitete minderjährige Mädchen und Jungen. Wir sind in enger Abstimmung mit den Jugendämtern vor Ort und bieten unsere Erfahrung an. Dabei werden selbstverständlich wie 2015/2016 auch Lösungen zur Überbrückung akzeptiert, etwa bei der Unterbringung oder bei Betreuungsplätzen, um den Kindern ein Stück Normalität zurückzugeben.

Im engen Schulterschluss mit den Freien Trägern der Wohlfahrtspflege werden wir auch Hilfe bei der Unterbringung von Menschen mit Behinderungen leisten.

Einige LWL-Gebäude können kurzfristig für die Aufnahme von Flüchtenden zur Verfügung gestellt werden. Ein Beispiel finden Sie hier.

Kolleginnen und Kollegen im LWL-PsychiatrieVerbund haben eine Kooperation für Hilfslieferungen mit einem Verein in Bochum ins Leben gerufen, der für die Städtepartnerschaft zwischen Bochum und Donezk steht. Diese gemeinnützige Gesellschaft übernimmt die Logistik von Paketen nach Lemberg (Lwiw) in der Ukraine. Diese Sachspenden aus den Reihen aller LWL-Beschäftigten werden in den einzelnen LWL-Kliniken zu Paketen zusammengestellt, an die Hilfsorganisation weitergeleitet und den Menschen in den notleidenden Gebieten direkt ausgehändigt. Ein Interview zu der Kooperation finden Sie hier.

Um zu gewährleisten, dass Hilfe so schnell wie möglich dorthin kommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird, haben wir uns im LWL entschieden, nicht selber Geldspenden zu sammeln. Stattdessen schließen wir uns den großen Spendenaufrufen an, exemplarisch hier der gemeinsame Spendenaufruf von 23 Hilfsorganisationen:
www.spendenkonto-nothilfe.de

Wir unterstützen die Kommunen in Westfalen-Lippe auch in anderen Bereichen: Aus unseren Kliniken und Einrichtungen des LWL-PsychiatrieVerbundes können Kolleginnen und Kollegen psychologische Hilfe leisten. Die Trauma-Ambulanzen können als Anlaufstelle für Flüchtende dienen.

Auch haben wir unter den Beschäftigten Muttersprachler:innen, die eine Kommunikation mit den Menschen aus der Ukraine einfacher machen.

Ganz aktuell wird in der Ukraine versucht, unschätzbar wertvolles Kulturgut vor dem Bombenhagel zu retten.  Selbstverständlich stehen die Kulturdienste des LWL bereit, auch dabei zu helfen.

Wir sind solidarisch mit den Opfern des Krieges in der Ukraine und mit den Millionen Flüchtenden. Der Krieg in der Ukraine zeigt einmal mehr, wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt ist, unabhängig von Religion, Geschlecht oder Nationalität.

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica in blau und gelb